Wie ist die aktuelle Pilzlage im Odenwald? Hier in dem Pilzticker Odenwald findest du regelmäßig kurze Einschätzungen und Beobachtungen aus der Region. Die einzelnen Meldungen sind mit Datum versehen und zeigen, welche Pilzarten aktuell gefunden werden. Die Situation kann je nach Standort, Höhenlage und Witterung unterschiedlich ausfallen.
17.09.2026
Das Wetter zeigt sich wieder Pilzfreundlicher und nach ein paar kräftigen Regenfällen zeigen sich auch schon wieder ein paar mehr Pilze. So haben wir gestern bei einem Spaziergang auf dem Krehberg in Schannenbach/Odenwald folgendes entdeckt: Rotfußröhrling (Xerocomellus chrysenteron), Rehbrauner Dachpilz (Pluteus cervinus), Scharfer Hasel-Milchling (Lactarius hortensis), Grüner Schwefelkopf, Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis), Parasol (Macrolepiota procera), Schopftintling (Coprinus comatus), Riesenporling (Meripilus giganteus), Flacher Lackporling (Ganoderma applanatum), Gelbmilchender Helmling, Breitblättriger Rübling (Clitocybula platyphylla) und Nelkenschwindling (Marasmius oreades).12.09.2026
Heute waren wir im Mossautal im Odenwald unterwegs und trotz, dass es schon wieder supertrocken ist, wurden wir fündig: Flockenstieliger Hexenröhrling (Boletus erythropus), Schopf-Tintling, Grünblättriger Schwefelkopf (Hypholoma fasciculare), Rotfußröhrling (Xerocomellus chrysenteron), Falscher Pfifferling, Goldröhrling (Suillus grevillei) und ein paar verschiedene Täublinge waren unter anderem zu finden. Auch gestern hier in Schannenbach gab es neben einigen Rotfußröhrlingen auch den Erlenkrempling (Paxillus filamentosus), Parasol (Macrolepiota procera) und Weißer Mehlschirmling (Cystolepiota seminuda) waren unter den Funden zu verzeichnen. Nicht viel, aber immerhin ein bisschen was.04.09.2026
Im Wald und auf der Wiese ist so langsam so richtig was los. Heute und gestern fand ich: Austernseitling (Pleurotus ostreatus), Wiesen-Champignon (Agaricus campestris), Blutroter Filzröhrling, Parasol (Macrolepiota procera), Rebrauner Dachpilz, Grauer Dachpilz (Pluteus salicinus), Abgeflachtes Stummelfüßchen, Grüner Anistrichterling, Stockschwämmchen (Kuehneromyces mutabilis), Rotfußröhrling (Xerocomellus chrysenteron) und viele weitere Arten. So könnte das immer sein 🥰 Leider soll es aber die Woche eher trockener und warm werden. Drücken wir die Daumen, für ein bisschen Regen.01.09.2026
Passend zum Septemberanfang empfängt mich der Wald (endlich) mit einer größeren Artenvielfalt. So zeigt sich heute auf kurzer Strecke neben essbaren Pilzen wie der Violettstielige Täubling und dem Rehbraunen Dachpilz auch ein Rotfußröhrling (Xerocomellus chrysenteron). Außerdem konnte ich unter Anderem den Grünen Anis-Trichterling, das Abgeflachte Stummelfüßchen und Brennender Rübling (Gymnopus peronatus) finden. Auf dem Weg nach Hause über eine Wiese begegneten mir noch einige Wiesen-Campignons.31.08.2026
So langsam geht es los mit den Pilzen. Am vergangnen Samstag und Sonntag sind uns umter Anderem folgende Arten bei Spaziergängen und der ersten Pilzwanderung begegnet: – Gerandetknolliger Risspilz (Inocybe mixtilis) – Wiesenchampignon (Agaricus campestris) – Austernseitling (Pleurotus ostreatus) (Zuchtform im Wald) – Gallertfleischiges Stummelfüßchen (Crepidotus mollis) – Bucheckern-Schüppling – Fichtenzapfenrübling (Strobilurus esculentus) – Klebriger Hörnling (Calocera viscosa) – Orangeroter Heftnabeling – Behangener Faserling (Psathyrella candolleana) – Fuchsiger Röteltrichterling (Lepista flaccida) – Goldmistpilz (Bolbitius titubans) – Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) – Rehbrauner Dachpilz (Pluteus cervinus) – Gelbstieliger Nitrathelmling – Haus-Tintling (Coprinellus domesticus) – Löwengelber Stielporling Wie man sieht, fängt also so langsam das Pilzwachstum an.27.08.2026
In den letzten Wochen gab es einigen Niederschlag aber die Pilze brauchen einfach noch Zeit, um Fruchtkörper zu bilden. Trotzdem lassen sich nun immer wieder vereinzelt Fruchtkörper finden. So finde ich zum Beispiel aktuell Nelkenschwindlinge (Marasmius oreades) und Grünspanbecherlinge in meinem Garten. Unterwegs habe ich gestern noch einen Rehbraunen Dachpilz gesehen und auch einige Riesenporlinge (Meripilus giganteus) waren zu finden. Vereinzelt stieß ich auf Tintlinge. Vermutlich der Haus-Tintling (Coprinellus domesticus) und wenn man im Buchenwald ganz genau hinschaut, findet man aktuell am Boden häufig den wirklich kleinen Bucheckern-Flockenschüppling. Letzterer ist in Schannenbach wirklich superhäufig anzutreffen.23.08.2026
Die Holz- und Bodenfeuchtigkeit nimmt aufgrund der leichten aber häufigen Regenfälle langsam aber stetig zu. Mittlerweile zeigen sich immer mehr Arten. Meist noch Saprobionten, aber auch andere Arten sind vereinzelt anzutreffen. So finden sich aktuell häufig der essbare Schwefelporling (Laetiporus sulphureus) (Bild), Riesenporlinge (Meripilus giganteus), der tödlich giftige Zimtfarbener Weichporling (Hapalopilus nidulans) aber auch Waldfreundrüblinge (Gymnopus dryophilus) und Violettstieliger Pfirsischtäubling haben wir auf den Spaziergängen entdeckt.21.08.2026
Im Buchenwald bei Schannenbach zeigte sich gestern ein Violettstieliger Pfirsichtäubling. Auch aus anderen Gebieten im Odenwald wurden inzwischen mehrere Funde von Schwefelporlingen und Riesenporlingen gemeldet. Noch ist das Pilzaufkommen sehr überschaubar, doch zumindest punktuell scheint das Pilzwachstum langsam wieder zuzunehmen.16.08.2026
Heute waren wir auf dem Pilzlehrpfad in der Nähe von Fürth im Odenwald unterwegs. Noch lässt der erwartete Regen auf sich warten. Unser einziger Fund waren bisher einige junge Buckel-Trameten (Trametes gibbosa), aber der Regen soll ja noch kommen.16.08.2026
Gestern habe ich bei Schannenbach im Odenwald trotz der weiterhin sehr trockenen Bedingungen einen weiteren Riesenporling (Meripilus giganteus) an einem Buchenstumpf gefunden. Der Waldboden ist nach wie vor ausgesprochen trocken und insgesamt ist nur wenig Pilzwachstum zu beobachten. Für die nächsten Tage ist nun endlich Regen angekündigt. Spannend wird sein, ob die Niederschläge ausreichen, um das Pilzwachstum im Odenwald anzuregen.13.08.2026
Trotz anhaltender Dürre habe ich diese Woche mehrere junge und frische
Riesenporlinge hier im Vorderen Odenwald an verschiedenen Standorten im Buchenwald entdeckt.
Davon abgesehen ist es immernoch viel zu trocken und größere Pilzfunde sind
noch nicht zu erwarten.
























